Kooperative Gesamtschule
Alfred-Delp-Schule Hargesheim - Schule in Trägerschaft des Bistums Trier
Kooperative Gesamtschule mit den Abschlüssen von Hauptschule, Realschule, Gymnasium - Gemeinsame Orientierungsstufe
Kurzinformation
Die Alfred-Delp-Schule ist eine "Schule in freier Trägerschaft". Der Schulträger ist das Bistum Trier. Grundlage der schulischen Arbeit ist die christliche Botschaft als Leitmotiv für das Leben.
Zwischen Schule und Eltern wird ein Schulvertrag abgeschlossen.
Der Aufbau
Die Alfred-Delp-Schule ist eine Gesamtschule in kooperativer Form mit schulartübergreifender Orientierungsstufe. Diese umfasst die Klassen 5 und 6. Sie hat die Aufgabe, den Schüler in die seinen Begabungen, seinen Fähigkeiten und seinem Leistungswillen entsprechenden Schularten (ab Klasse sieben) zu führen. Verbindliche Fremdsprachen in der 5. Klasse sind: Englisch oder Latein.
An die gemeinsame Orientierungsstufe schließen sich die Schulzweige Gymnasium, Realschule und Hauptschule an. Sie arbeiten überall, wo es möglich ist, eng zusammen, aber unter Wahrung ihres schulartspezifischen Charakters und ihres eigenen Schulzieles.
Sie verleihen die schulartspezifischen Abschlusszeugnisse:
- Gymnasium: Abitur (allgemeine Hochschulreife)
- Realschule: Qualifizierter Sekundarabschluss I (früher: "Mittlere Reife")
- Hauptschule: Abschlusszeugnis der Hauptschule (Berufsreife)
Gymnasium
Das Gymnasium beginnt seine eigenständige Arbeit mit der 7. Klasse.
Fremdsprachen:
Klasse 5 | ||
Latein | oder | Englisch |
Klasse 7 | ||
Bei Beginn mit Latein |
| Bei Beginn mit Englisch |
Klasse 9 | ||
Französisch oder Griechisch (Pflicht) |
| Freiwillig:
|
Im Gymnasium kann das Latinum erworben werden.
Abschluss der 10. Klasse ist der "Qualifizierte Sekundarabschluss I" (früher "Einjähriges" oder "Mittlere Reife" genannt). Er berechtigt zum Übertritt in die gymnasiale Oberstufe, genannt "Mainzer Studienstufe" (MSS).
Abschluss der MSS: Abitur - allgemeine Hochschulreife.
Realschule
Die Realschule an der Alfred-Delp-Schule umfasst die Klassenstufen 7 bis 10.
Der besondere Schwerpunkt der Realschule liegt im Wahlpflichtbereich, einem Bereich in dem sich die Schüler aufgrund ihrer Interessen, Fähigkeiten und Berufsvorstellungen spezialisieren können. Die Schüler entscheiden sich verbindlich für jeweils zwei Jahre für die entsprechenden Wahlpflichtfächer.
Folgende Fächer können gewählt werden:
- In den Klassen 7 / 8:
- Französisch oder zwei der folgenden Fächer:
- Mathematik/Naturwissenschaften
- Technisches Zeichnen
- Darstellendes Spiel
- Ernährung und Gesundheit
- In den Klassen 9 / 10:
- Französisch (als Fortführung aus 7 / 8)
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- Mathematik/Naturwissenschaften
- PC-Führerschein: In den Klassen 7-10 erwerben die Schüler Kenntnisse im Zehn-Finger-Tastschreiben und im Umgang mit verschiedenen Computer-Programmen. Ziel ist nach einer Prüfung in Klasse 10 der Erwerb des PC-Führerscheins.
- Berufsorientierung: In den Klassen 9 und 10 finden neben dem Berufswahlunterricht ein zweiwöchiges Betriebspraktikum und verschiedene Veranstaltungen im Hause und außerhalb statt.
- Die Realschule führt zum Qualifizierten Sekundarabschluss I. Dieser Abschluss ermöglicht den Besuch folgender weiterführender Schulen:
- Fachoberschule (nach oder neben einem Berufsausbildungsverhältnis),
- berufliches Gymnasium (für Wirtschaft und Technik),
- MSS: Oberstufe des Gymnasiums (mit Empfehlung der Klassenkonferenz)
Hauptschule
Der Abschluss der mit der 7. Klasse einsetzenden Hauptschule ermittelt nach erfolgreichem Besuch des 9. Schuljahres die Berufsreife. Nach gutem Abschluss besteht die Möglichkeit zum Besuch einer weiterführenden Berufsfachschule, wo in einem zweijährigem Bildungsgang der Qualifizierte Sekundarabschluss I erreicht werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit des Besuchs des freiwilligen 10. Schuljahres.
Ein besonderer Schwerpunkt der Hauptschule liegt im Fach Arbeitslehre mit den Fachbereichen Berufskunde/Wirtschaftslehre und als Wahlpflichtbereich Techniklehre oder Familienhauswesen/Textiles Gestalten sowie zwei zweiwöchigen Berufs- und Betriebspraktika.
Die Fächer Mathematik und Englisch werden in Grundkursen bzw. A-Kursen (mit erweitertem Lernzielangebot) entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit des Schülers unterrichtet.
Gesamtschule
Über den stundenplanmäßigen Unterricht hinaus führt die Schule schulartübergreifende Arbeitsgemeinschaften durch.
Zeugnisse der Alfred-Delp-Schule
Die Zeugnisse der Alfred-Delp-Schule sind gleichwertig mit denen der staatlichen Schule und offiziell durch das Kultusministerium anerkannt.
Struktur der gemeinsamen Orientierungsstufe
Aufbau
Jeder Jahrgang umfasst ca. 210 Schüler in 7 Klassen (pro Klasse ca. 30 Schüler). Aus organisatorischen Gründen sind die Klassen in Blöcke zusammengefasst.
Organisation des Unterrichts
Im 1. Halbjahr des 5. Schuljahres - der sog. Eingewöhnungsphase - werden alle Fächer im Klassenverband unterrichtet. Erst zu Beginn des 2. Halbjahres in Klasse 5 findet der Unterricht in den Fächern Englisch und Mathematik in unterschiedlichen Leistungskursen statt.
In Klasse 6 werden die Fächer Englisch und Mathematik in 3 und Deutsch in 2 verschiedenen Niveaukursen unterrichtet.
Leistungskurse
Es gibt in Englisch und Mathematik A-, B- und C-Kurse, im Fach Deutsch A/B- und C-Kurse.
Im A-Kurs (Additum-Ergänzung) wird das im B-Kurs (Basis-Kurs) durchgenommene Fundamentum durch zusätzlich angebotene Stoffgebiete vertieft und erweitert.
Bei Schülern, die beim Erreichen der Lernziele Schwierigkeiten haben, wird das gemeinsame Fundamentum vereinfacht in einem C-Kurs angeboten und individueller besprochen und geübt. Diese Lerngruppe umfasst in der Regel nicht mehr als 15 Schüler.
In folgenden Fächern findet in der Orientierungsstufe Unterricht ohne äußere Differenzierung statt: Erdkunde, Biologie, Musik, Bildende Kunst, Textiles Gestalten/Werken, Physik/Chemie (in Klasse sechs), Sport.
Ein- und Umstufungen
Die Klassen-Lehrerteams beraten in Form von Konferenzen in den 5. Klassen zweimal über die Schüler. Die Fachlehrer beschließen entsprechend des Arbeitsverhaltens und des Leistungsstandes der einzelnen Schüler über die Einstufungen zu Beginn einer Differenzierungsphase bzw. die Umstufungen in einem anderen Leistungskurs. Die Entscheidungen werden den Eltern schriftlich mitgeteilt. Wollen die Eltern der Ersteinstufung nicht folgen, wird nach ihrer Entscheidung verfahren.
Elterninformationen
- Elternabende
- Elternbriefe
- Zwei Elternsprechtage im Schuljahr
- Gespräche mit Klassenlehrer und Fachlehrern nach Vereinbarung
- Für die 6. Klassen: zusätzlich drei Laufbahngespräche (jeweils nach einer Laufbahnkonferenz).
- Laufbahnempfehlungen im 6. Schuljahr:
Im 6. Schuljahr finden drei Laufbahnkonferenzen statt, in denen über die weitere Schullaufbahn beraten und schließlich entschieden wird. Am Ende der Klasse 6 wird mit der Versetzung eine Empfehlung für den Eintritt in die Hauptschule, die Realschule oder das Gymnasium gegeben. Sind die Eltern mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, so gilt § 21 der Schulordnung.
Das dreigliedrige Schulsystem der Alfred-Delp-Schule
Weitere Informationen zur Alfred-Delp-Schule erhalten Sie hier.